Schulungen in Verkehrssicherheit, Brandschutz sowie Gesundheit und Notfallverhalten nehmen für die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen einen hohen Stellenwert ein. Die Zuständigkeit liegt bei den Kantonen, resp. bei den Gemeinden, was jedoch zu teils erheblichen Unterschieden in Qualität und Umfang führt. Angesichts neuer Herausforderungen stellt sich die Frage, ob die bestehenden Programme ausreichend koordiniert und wirksam sind. Und ob mit einem «Sicherheitstag» in Zyklus 1, 2 und 3 der Volksschule der Bund eine stärkere Koordinationsrolle übernehmen soll.

Der Bundesrat wird gebeten, folgende Fragen zu beantworten:

  1. Welche koordinierende Rolle übernimmt der Bund, um Mindeststandards und eine gewisse Einheitlichkeit bei Schulungen in Verkehrssicherheit, Brandschutz und Notfallkompetenz sicherzustellen?
  2. Welche kantonalen Modelle gelten in den Bereichen Verkehrssicherheit und Brandschutz (inkl. Zusammenarbeit mit Feuerwehren) als Best Practice?
  3. Werden Verkehrsschulungen – insbesondere jene durch Polizeikorps – regelmässig evaluiert und an neue Entwicklungen angepasst?
  4. In welchen Kantonen sind neue Mobilitätsformen (Trendfahrzeuge wie E-Trottinetts) Bestandteil der Verkehrserziehung?
  5. Wie ist die Schulung von Schülerinnen und Schülern in Erster Hilfe und Notfallverhalten geregelt?
  6. Was hält der Bundesrat von «Sicherheitstagen» an der Volksschule, um die Schulungen, gekoppelt an die Lehrpläne, schweizweit besser zu koordinieren?